Dürfen Babys Gewürze und Kräuter essen?

Ja, dein Baby darf Gewürze und Kräuter essen, und zwar ab Beikostreife (ca. 6 Monate). Gut geeignet sind milde Gewürze wie Kreuzkümmel, Kurkuma, Paprika edelsüß, Ceylon-Zimt und Vanille sowie Küchenkräuter wie Oregano, Thymian, Dill und Basilikum. Honig bekommt dein Baby im ersten Lebensjahr nicht. Mit Salz und scharfen Gewürzen wie Chili bist du vorsichtig.

Ab wann dürfen Babys Gewürze essen? Diese Frage kommt bei der Beikosteinführung oft auf und hat auch mich am Anfang beschäftigt.

Ein wichtiges Prinzip von Baby-led Weaning ist ja, dass Kinder statt Babybrei ganz alltägliche Lebensmittel bekommen. Abgesehen von wenigen Einschränkungen essen die Kleinen also dasselbe wie der Rest der Familie.

Aber wie sieht es aus, wenn die Eltern es gerne exotisch und pikant mögen?

Darf man seinem Baby auch ein scharf gewürztes Curry-Gericht geben? Wie sieht es mit Kräutern aus? Oder mit besonders salzigen und süßen Speisen?

Ab wann dürfen Babys Gewürze essen?

Babygeeignete Gewürze kannst du ab Beikostreife (ca. 6 Monate) verwenden. Welche das sind, siehst du in der Tabelle weiter unten.

Die Geschmacksnerven deines Babys entwickeln sich noch und sind deutlich sensibler als deine. Auch wenn etwas für dich fade oder langweilig schmeckt, ist es für dein Kind völlig in Ordnung. Geschmacklich ist es gewissermaßen ein „unbeschriebenes Blatt“ und lernt den Eigengeschmack der Lebensmittel erst kennen.

Außerdem sind Magenschleimhaut, Darmflora und Immunsystem von kleinen Kindern noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb solltest du vor allem im ersten Lebensjahr möglichst auf Salz und Zucker verzichten.

Welche Gewürze mit 6, 7 oder 8 Monaten?

Ob dein Baby 6, 7 oder 8 Monate alt ist, macht bei Gewürzen keinen Unterschied. Sobald es beikostreif ist, darf es alle milden Gewürze und Kräuter aus der Tabelle probieren. Eine Reihenfolge nach Monaten gibt es dafür nicht.

Fang mit kleinen Mengen an und nimm am Anfang nur ein oder zwei Gewürze pro Gericht. So lernt dein Baby die einzelnen Geschmäcker kennen.

Welche Gewürze dürfen Babys essen?

Es gibt eine ganze Menge Gewürze, die Babys ab Beikostreife essen dürfen. Die meisten davon schmecken eher mild oder süßlich.

Gewürze für Babys

GewürzAb wann?Hinweis
Kreuzkümmelab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Kurkumaab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Koriander (gemahlen)ab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Paprika edelsüßab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Mildes Currypulverab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Ceylon-Zimtab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen, kein Cassia-Zimt
Vanilleab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Kardamomab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Pfefferab Beikostreife (ca. 6 Monate)milde Sorten, vorsichtig dosieren, Geschmackssache
Tabelle: Welche Gewürze Babys ab Beikostreife essen dürfen, zum Beispiel Kreuzkümmel, Kurkuma, Paprika edelsüß, Ceylon-Zimt, Vanille, Koriander und mildes Curry, jeweils in kleinen Mengen.

Kräuter, Zwiebeln und Knoblauch

KrautAb wann?Hinweis
Petersilieab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch oder getrocknet
Oreganoab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch oder getrocknet
Thymianab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch oder getrocknet
Rosmarinab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch oder getrocknet
Basilikumab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch oder getrocknet
Dillab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch oder getrocknet
Majoranab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch oder getrocknet
Koriander (frisch)ab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch
Kresseab Beikostreife (ca. 6 Monate)frisch
Zwiebelnab Beikostreife (ca. 6 Monate)gegart, mit kleinen Mengen starten
Knoblauchab Beikostreife (ca. 6 Monate)gegart, mit kleinen Mengen starten
Tabelle: Welche Kräuter Babys ab Beikostreife essen dürfen, zum Beispiel Petersilie, Oregano, Thymian, Basilikum, Dill und Rosmarin, frisch oder getrocknet, dazu Zwiebeln und Knoblauch gegart.

Dürfen Babys Tiefkühlkräuter essen?

Ja. Tiefkühlkräuter sind praktisch und für dein Baby genauso geeignet wie frische. Wichtig ist nur: Gib sie ins Essen, solange es noch kocht, und lass sie kurz mitgaren. Streu sie nicht roh über das fertige Essen.

Der Grund: Auf tiefgekühlten Kräutern und Gemüse können Keime wie Listerien sitzen, und das Einfrieren tötet sie nicht ab. Laut EFSA sinkt das Risiko deutlich, wenn Tiefkühlgemüse nach dem Auftauen richtig gegart wird. Eine Listeriose trifft vor allem Schwangere, Neugeborene, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Mit Vorsicht oder erst später

Was?Ab wann?Hinweis
Muskatnussab Beikostreife (ca. 6 Monate)höchstens eine Messerspitze für das ganze Familiengericht
Safranab Beikostreife (ca. 6 Monate)höchstens eine Messerspitze für das ganze Familiengericht
Chili und scharfe Gewürzenicht verbotendie meisten Babys empfinden Schärfe als unangenehm und schmerzhaft, deshalb lieber vorsichtig sein
Salzim ersten Lebensjahr höchstens 1 g am TagEssen möglichst nicht extra salzen
Honigab 1 JahrGefahr von Säuglingsbotulismus
Fenchelsamen und Fenchelteeab 4 JahrenEmpfehlung der EMA, gilt nicht für Fenchel als Gemüse
Cassia-Zimtbesser meidenenthält viel Cumarin, nimm Ceylon-Zimt

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Ich empfehle dir, Gewürze in Bio-Qualität zu kaufen oder, wenn möglich, selbst anzupflanzen. So verringerst du die Belastung durch Pestizide.

Dürfen Babys Gewürze und Kräuter essen?

Welche Gewürze dürfen Babys nicht essen?

Verbotene Gewürze gibt es für Babys kaum. Auf Qualität und Menge kommt es an. Bei diesen Gewürzen bist du vorsichtig:

Gewürze, die in größeren Mengen auch für Erwachsene gefährlich sein können

Dürfen Babys Muskatnuss essen?

Ja, aber nur in kleinsten Mengen. Mehr als eine Messerspitze Muskatnuss für das ganze Familiengericht sollte es nicht sein. Zu viel davon kann auch für Erwachsene gefährlich werden.

Dasselbe gilt für Safran: Eine Messerspitze für das ganze Gericht reicht.

Tabelle: Muskatnuss und Safran für Babys nur eine Messerspitze pro Gericht, Salz höchstens 1 g am Tag, Honig erst ab 1 Jahr, Chili sehr sparsam, Fenchelsamen und Fencheltee erst ab 4 Jahren, Cassia-Zimt meiden.

Zimt für Babys: Ceylon oder Cassia?

Nimm für dein Baby Ceylon-Zimt. Cassia-Zimt enthält deutlich mehr Cumarin, einen Stoff, der in größeren Mengen der Leber schaden kann. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist bei einem Kleinkind mit 15 kg die tolerierbare Tagesmenge schon mit etwa 0,5 g Cassia-Zimt erreicht. Ceylon-Zimt enthält nur geringe Mengen Cumarin und gilt als unbedenklich.

Weihnachtsgewürze: Was darf dein Baby in der Adventszeit essen?

Zimt, Vanille und Kardamom gehören für viele zur Weihnachtszeit dazu. Die meisten Weihnachtsgewürze darf dein Baby ab Beikostreife (ca. 6 Monate) probieren. Achte auf drei Dinge: die richtige Zimtsorte, kleine Mengen und den Zucker in gekauftem Gebäck.

GewürzAb wann?Hinweis
Ceylon-Zimtab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Cassia-Zimtbesser meidenenthält viel Cumarin
Vanilleab Beikostreife (ca. 6 Monate)echte Vanille, kein Vanillezucker
Kardamomab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Nelken, gemahlenab Beikostreife (ca. 6 Monate)sehr kräftig, eine Prise reicht
Piment, gemahlenab Beikostreife (ca. 6 Monate)sehr kräftig, eine Prise reicht
Anisab Beikostreife (ca. 6 Monate)in kleinen Mengen
Sternanisnur zum Mitkochenvor dem Servieren herausnehmen, kein Tee
Muskatnussab Beikostreife (ca. 6 Monate)höchstens eine Messerspitze für das ganze Familiengericht
Lebkuchen- und Spekulatiusgewürzab Beikostreife (ca. 6 Monate)Zutatenliste prüfen, siehe unten
Tabelle: Weihnachtsgewürze für Babys ab Beikostreife, Ceylon-Zimt, Vanille, Kardamom und Anis in kleinen Mengen, Nelken und Piment gemahlen, Sternanis nur mitkochen und kein Tee, Cassia-Zimt meiden.

Dürfen Babys Spekulatius und Lebkuchen essen?

Gekaufte Spekulatius und Lebkuchen sind für dein Baby nicht gedacht. Sie enthalten viel Zucker, und Zucker lässt du im ersten Lebensjahr möglichst weg. In Lebkuchen steckt außerdem oft Honig, den dein Baby vor dem ersten Geburtstag nicht bekommt.

Dazu kommt der Zimt. Für Weihnachtsgebäck mit Zimt erlaubt das Gesetz mehr Cumarin als für andere Lebensmittel. Laut BfR ist bei einem Kleinkind mit 15 kg die tolerierbare Tagesmenge mit 100 g Lebkuchen oder 30 g Zimtsternen erreicht.

Mitnaschen darf dein Baby trotzdem, und zwar mit Plätzchen ohne Zucker, die ihr selbst backt.

Was dein Baby sonst an Weihnachten mitessen darf, von Rotkohl bis Raclette, siehst du in meiner Ampel zum Weihnachtsessen für Babys.

Dürfen Babys Piment, Nelken und Sternanis essen?

Gemahlen und in kleinen Mengen ja. Piment und Nelken schmecken sehr kräftig, eine Prise reicht für ein ganzes Blech Plätzchen. Ganze Nelken, Pimentkörner und Sternanis kochst du nur mit und nimmst sie vor dem Servieren heraus, damit sich dein Baby nicht daran verschluckt.

Sternanis-Tee bekommt dein Baby nicht. Die US-Lebensmittelbehörde FDA hat 2003 von Tees mit Sternanis abgeraten, nachdem mehrere Menschen krank geworden waren, darunter 15 Babys. Echter Sternanis gilt als unbedenklich. Der ähnlich aussehende Japanische Sternanis ist giftig.

Wie würzt du Plätzchen für dein Baby?

Am sichersten mischst du dein Weihnachtsgewürz selbst: Ceylon-Zimt, etwas Vanille, Kardamom und eine Prise Nelken oder Piment. Bei fertigem Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz schaust du auf die Zutatenliste. Steht dort Cassia-Zimt oder nur „Zimt“ ohne Sorte, nimmst du lieber deine eigene Mischung.

Weihnachtsplätzchen ohne Zucker für dein Baby

Für die Adventszeit habe ich ein eigenes Backbuch geschrieben: „Zuckerfrei Backen für Babys (Weihnachtsedition)“. Darin findest du 55 weihnachtliche Rezepte ohne Zucker, die dein Baby ab Beikostreife essen darf und die dem Rest der Familie genauso schmecken.

Zuckerfrei Backen für Babys

(Weihnachtsedition)

Das große Backbuch mit weihnachtlichen Rezepten ohne Zucker speziell für Babys und Kleinkinder

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Dürfen Babys Fenchel essen?

Fencheltee und Fenchelsamen werden für Babys, Kleinkinder unter 4 Jahren, Schwangere und Stillende nicht empfohlen. Die Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) bezieht sich auf Tee und Samen, nicht auf die Fenchelknolle als Gemüse.

Welche Beikost empfohlen wird, unterscheidet sich übrigens stark von Land zu Land. In Indien werden schon kleine Kinder an verschiedene Gewürze, Linsen und Ghee gewöhnt. Eine Mahlzeit, die indischen Kindern schmeckt, würde hier selbst Erwachsenen die Tränen in die Augen treiben.

Das hat viel mit Prägung zu tun, wie dieser Artikel von MDR Wissen zeigt.

Dürfen Babys Zwiebeln und Knoblauch essen?

Ja. Zwiebeln und Knoblauch darf dein Baby ab Beikostreife (ca. 6 Monate) essen. Am besten gegart, dann schmecken beide mild und süßlich. Roh sind sie für die meisten Babys zu scharf.

Warum sind Zwiebeln auch für dein Baby gesund?

Zwiebeln liefern B-Vitamine, Vitamin C und Kalium. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe: Schwefelverbindungen, die für den typischen Geschmack sorgen, und in roten Zwiebeln Anthocyane. Die gehören zu den Flavonoiden und wirken als Antioxidantien.

Für dein Baby kommt noch etwas dazu: Mit Zwiebeln schmeckt das Essen würzig, ohne dass du salzen musst. Und je mehr Geschmäcker dein Baby früh kennenlernt, desto leichter isst es später mit am Familientisch.

Warum ist Knoblauch auch für dein Baby gesund?

Knoblauch enthält schwefelhaltige Verbindungen wie Allicin. Es entsteht, wenn du die Zehe schneidest oder presst, und sorgt für den typischen Geruch. Knoblauch werden viele positive Wirkungen zugeschrieben, zum Beispiel auf Blutdruck und Cholesterin. Eindeutige Belege dafür fehlen bisher.

Für dein Baby zählt vor allem der Geschmack: Knoblauch macht Gemüse, Soßen und Suppen würzig, ohne Salz. So gewöhnt sich dein Baby früh an die Gerichte, die ihr als Familie esst.

Machen Zwiebeln und Knoblauch Blähungen?

Zwiebeln und Knoblauch gelten als blähend. Pauschal sagen lässt sich das aber nicht, denn Verdauung ist individuell. Viele Babys vertragen beides gegart ohne Probleme, andere reagieren mit Blähungen. Starte mit kleinen Mengen und beobachte, wie dein Baby reagiert. Meiden musst du Zwiebeln und Knoblauch deshalb nicht.

Wie bereite ich Zwiebeln und Knoblauch für mein Baby zu?

  • Zwiebeln fein würfeln und mitgaren, zum Beispiel in Soßen, Suppen oder im Brei. Länger gegart schmecken sie süßlich.
  • Für ein dezentes Knoblaucharoma eine ganze Zehe mitgaren und vor dem Servieren herausnehmen.
  • Geschnittener Knoblauch schmeckt milder als gepresster.
  • Knoblauch brennt beim Anbraten schnell an und wird bitter. Brate ihn deshalb bei mittlerer Hitze.

Wie würze ich Babyessen richtig?

Abgesehen von diesen Ausnahmen ist es leicht, Gewürze für dein Baby einzusetzen. Denk nur daran, dass dein Baby einen sehr feinen Gaumen und viele empfindliche Geschmacksknospen auf der Zunge hat. Es will sich langsam an Gewürze und verschiedene Geschmäcker gewöhnen und Neues kennenlernen.

Im Gegensatz zu uns Erwachsenen sind Babys geschmacklich noch nicht vorgeprägt und reagieren sensibler auf komplex gewürzte Speisen. Ein gutes Motto lautet daher: Weniger ist mehr.

Welche Lebensmittel du deinem Baby außerdem anbieten kannst, siehst du auf einen Blick in meiner Beikost-Lebensmittelliste als PDF.

Das Grundlagenbuch für den Beikoststart, inklusive 4-Wochen-Anleitung

Welche Gewürze hat Ida von Anfang an gegessen?

Ich liebe Essen und natürlich auch Gewürze. Meine Gerichte bereite ich immer mit frischen und getrockneten Gewürzen und Kräutern zu. Und auch asiatische Gerichte kommen nicht selten auf den Tisch.

Darum war es mir von Anfang an sehr wichtig, dass Ida sich an meine Würzmischungen gewöhnt und sie im besten Fall auch mag.

Ida bekommt darum von Beginn an Gewürze wie Petersilie, Rosmarin, Thymian, Koriander und Curry, frisch und getrocknet, in der Regel in einem Gericht verkocht. Und sie beschwert sich selten darüber.

Sogar Pfeffer isst sie ohne Probleme. Aber auch hier gilt: Die Menge macht das Gift.

Häufige Fragen zu Gewürzen für Babys

Ab wann darf mein Baby gewürzte Speisen essen?

Ab Beikostreife (ca. 6 Monate). Würze mild und sparsam, fang mit ein oder zwei Gewürzen pro Gericht an. Salz und Zucker lässt du im ersten Lebensjahr möglichst weg.

Warum heißt es oft, Babys dürfen keine Gewürze essen?

Verboten sind milde Gewürze nicht. Babys schmecken feiner als Erwachsene, deshalb reicht wenig. Vorsicht gilt bei Salz, Honig, Chili, Muskatnuss und Fenchelsamen.

Dürfen Babys Curry essen?

Ja, mildes Currypulver ab Beikostreife in kleinen Mengen. Schau auf die Zutatenliste, manche Mischungen enthalten Chili oder Salz.

Ab wann dürfen Babys Pfeffer essen?

Milder Pfeffer ab Beikostreife, vorsichtig dosiert. Ob dein Baby ihn mag, ist Geschmackssache. Das gilt genauso für Kleinkinder.

Dürfen Babys Petersilie essen?

Ja, frisch oder getrocknet ab Beikostreife. Fein gehackt und mitgegart oder über das fertige Essen gestreut.

Welche Kräuter dürfen Babys essen?

Petersilie, Oregano, Thymian, Rosmarin, Basilikum, Dill, Majoran, Koriander und Kresse, frisch oder getrocknet, ab Beikostreife.

Ab wann dürfen Babys Zimt essen?

Ceylon-Zimt ab Beikostreife in kleinen Mengen. Cassia-Zimt meidest du wegen des hohen Cumarin-Gehalts.

Dürfen Kleinkinder Muskatnuss essen?

Ja, aber genauso sparsam wie Babys: höchstens eine Messerspitze für das ganze Familiengericht.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Ab Beikostreife (ca. 6 Monate) darf dein Baby milde Gewürze und Kräuter essen.
  • Fang mit kleinen Mengen und ein oder zwei Gewürzen pro Gericht an.
  • Gut geeignet sind Kreuzkümmel, Kurkuma, Paprika edelsüß, Ceylon-Zimt, Vanille und Kräuter wie Petersilie, Oregano oder Dill.
  • Zwiebeln und Knoblauch darf dein Baby gegart essen. Ob sie blähen, ist individuell.
  • Vorsicht bei Salz (höchstens 1 g am Tag), Chili, Muskatnuss und Safran.
  • Kein Honig unter 1 Jahr, keine Fenchelsamen und kein Fencheltee unter 4 Jahren, kein Cassia-Zimt.

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