Kurz gesagt: Für den Beikoststart brauchst du weniger, als viele Beikost-Sets versprechen: einen Hochstuhl mit Fußstütze, einen Teller oder eine Schale mit Halt, einen offenen Becher, einen Babylöffel und ein Lätzchen mit Ärmeln. Eine Bodenschutzmatte und Waschlappen machen das Aufräumen leichter. Für Brei kommt ein Pürierstab dazu.
Tops und Flops beim Beikost Zubehör
Steht dein Baby kurz vor dem Beikoststart und dir fehlt noch das passende Zubehör? Hier findest du die Dinge, die sich bei uns bewährt haben, und die Flops, die du dir sparen kannst.
Beikost Zubehör, das sich bewährt hat
Ich hätte mich damals über so eine Liste gefreut. Hier findest du das Zubehör, das ich selbst getestet habe und empfehlen kann.
Diese 10 Dinge brauchst du für den Beikoststart
1. Ein Beikost-Buch und ein beikostreifes Baby
Ein Grundlagenbuch mit Rezepten gibt dir Sicherheit für die ersten Wochen. Geh gern noch einmal auf Nummer sicher und lies hier die 3 Beikostreifezeichen nach.
2. Hochstuhl mit Fußstütze
Dein Baby sollte die Fußstütze gut erreichen. Das ist wichtig für stabiles Sitzen und damit es beim Verschlucken gut abhusten kann. Keine Panik: Babys verschlucken sich eher selten, und wenn, kann ihr Körper das Stück meist selbst wieder herausbefördern. Lies dazu gern meinen Beitrag Würgen ist nicht Verschlucken.
Für meinen Hochstuhl-Guide habe ich 9 Hochstühle verglichen. Das sind meine Top 5:
- Stokke Nomi: Gesamtsieger, beste Ergonomie, wächst bis ins Teenageralter mit
- Stokke Tripp Trapp: der Klassiker aus Massivholz, sehr stabil
- Cybex Lemo 3-in-1: ohne Werkzeug verstellbar, moderne Alternative
- Hauck Alpha+: günstiger Einstieg, für kleine Babys mit Babyeinsatz
- Stokke Clikk: schlank und leicht, gut als Zweitstuhl
Warum genau diese 5 vorne liegen, worauf du beim Kauf achten solltest und wie du den Hochstuhl richtig an dein Baby anpasst, steht ausführlich in meinem 0 € Hochstuhl-Guide. Den kannst du dir direkt hier holen.
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3. Bodenschutzmatte oder Essensfänger
Gerade in den ersten Monaten kann es beim Essen ordentlich Sauerei geben. Babys lieben es, mit dem Essen zu spielen, und das sollen sie auch. Um den Boden zu schonen und mir das Saubermachen zu erleichtern, hat sich eine Bodenschutzmatte unter dem Hochstuhl bewährt. Am besten so groß wie der Wurfradius.
Noch weniger landet auf dem Boden mit dem Catchy von Catchy & Crew. Das ist ein Auffangbehälter, der am Hochstuhl befestigt wird und heruntergefallenes Essen auffängt. Er ist leicht zu reinigen, und es gibt ihn passend für viele Hochstühle, zum Beispiel für den Tripp Trapp und den IKEA Antilop.
4. Lätzchen mit Ärmeln und Bauchtasche
Ein Retter, wenn du nicht ständig neue Kleidung kaufen willst. Am Anfang wird viel gekleckert und geschmiert, und manche Flecken gehen nicht mehr raus. Banane und Avocado haben einige von Idas Bodys ruiniert, die braunen Flecken waren nicht mehr wegzubekommen. Aus der Bauchtasche können die Kleinen Heruntergefallenes wieder herausfischen.
5. Teller mit gutem Halt
Nicht nur mit dem Essen wird gespielt, auch das Geschirr wird untersucht und landet schon mal auf dem Boden. Manche Lebensmittel kannst du direkt auf die Tischplatte legen. Müsli oder Joghurt sind in einer Schale oder einem tiefen Teller mit gutem Halt besser aufgehoben. Bewährt hat sich bei uns dieser Edelstahlteller mit Saugnapf:
6. Trinkbecher
Zur Beikost kannst du deinem Baby ein paar Schlucke Wasser anbieten. Wie viel Wasser dein Baby braucht, liest du in meinem Beitrag Wasser für Babys. Babys können sehr früh einen Becher oder ein kleines Glas mit beiden Händen halten und daraus trinken. Wir haben den Tiny Cup von ezpz. Daraus hat Ida nach etwas Übung schnell allein getrunken, ohne dass viel danebenging. Der Becher ist unten beschwert und fällt nicht so leicht um, wenn dein Baby mal dagegenstößt.
7. Löffel
Auch ein Löffel sollte nicht fehlen. Am Anfang wird dein Baby noch nicht sicher damit essen, aber früh übt sich. Wichtig: Den Löffel hält dein Baby, er ist nicht zum Füttern gedacht. Du kannst ihn mit Essen füllen und vor dein Baby legen. Probier verschiedene Löffel aus, auch mal einen Teelöffel aus Metall.
8. Behälter zur Aufbewahrung
Am Anfang isst dein Baby nur wenig, und viel landet auf dem Boden. Darum lohnt es sich, immer nur eine kleine Auswahl anzubieten, zum Beispiel ein fingergroßes Stück Avocado, ein Stück Süßkartoffel und eine Himbeere. Was übrig bleibt, kannst du in Behältern für die nächste Mahlzeit aufbewahren. Glasbehälter eignen sich gut, weil sie sich hygienisch reinigen lassen und keinen Geruch annehmen.
9. Dünsteinsatz für den Kochtopf
Für den Beikoststart eignen sich weiche Lebensmittel. Kartoffeln, Möhren, Zucchini oder Fisch lassen sich im Dampf schonend garen. Mit einem verstellbaren Dünsteinsatz für den Kochtopf kannst du auch kleine Mengen gut zubereiten. Den nutze ich fast täglich.
10. Waschlappen
Die Sauerei hatte ich schon angesprochen. Damit du ihr Herr wirst, halte Waschlappen und Lappen für Tisch und Boden bereit. Am besten waschbare Lappen, die du immer wieder verwenden kannst. Das schont auch die Umwelt.
Diese Dinge kannst du dir sparen
- Trinkflasche: Du musst keine extra Trinkflasche für die Beikost kaufen. Biete Wasser im Becher oder Glas an oder nimm die Flasche, die dein Baby sonst nutzt.
- Feuchttücher: Sie wirken praktisch, erzeugen aber viel schwer abbaubaren Müll. Waschbare Tücher sind umweltfreundlicher.
- Pürierstab: Für Beikost ohne Brei brauchst du keinen. Wenn du Brei kochst, lies weiter unten.
Brauche ich ein Beikost-Set?
Viele Shops verkaufen Beikost-Sets oder Starter-Sets mit Teller, Löffel, Becher und Lätzchen. Die sind schön als Geschenk, enthalten aber oft Teile, die du nicht brauchst oder die nicht zu eurem Weg passen. Mein Tipp aus der Beratung: Kauf die Teile einzeln. Achte auf einen Teller oder eine Schale mit Saugnapf, einen offenen Becher und einen kurzen Löffel mit breitem Griff, den dein Baby gut greifen kann.
BLW Zubehör: Was ist anders?
Bei Baby-led Weaning isst dein Baby von Anfang an selbst. Darum sind ein Hochstuhl mit Fußstütze, ein Lätzchen mit Ärmeln und eine Bodenschutzmatte besonders wichtig. Einen Pürierstab brauchst du nicht. Einen Löffel legst du trotzdem dazu, damit dein Baby üben kann. Wie du mit BLW startest, liest du in meinem Beitrag BLW Start.
Zusätzliches Zubehör für Brei
Wenn du Brei kochst, brauchst du zusätzlich:
- einen Pürierstab oder Mixer
- einen weichen Babylöffel zum Füttern
- Behälter oder Eiswürfelformen, um Brei portionsweise einzufrieren
Passende Rezepte findest du in meiner Übersicht Babybrei und Beikostrezepte.
Checkliste: Beikost Zubehör auf einen Blick
| Zubehör | Brauchst du es? |
|---|---|
| Hochstuhl mit Fußstütze | ja |
| Teller oder Schale mit Halt | ja |
| offener Becher | ja |
| Babylöffel | ja |
| Lätzchen mit Ärmeln | ja |
| Bodenschutzmatte | praktisch |
| Waschlappen | praktisch |
| Glasbehälter | praktisch |
| Dünsteinsatz | praktisch |
| Pürierstab | nur für Brei |
| Trinkflasche, Feuchttücher | nein |
Wenn du dir den Beikoststart Schritt für Schritt zeigen lassen willst: Im Online-Kurs Beikost starten erkläre ich dir alles per Video.
Baby-Wunschliste für dein Beikost Zubehör
Jetzt weißt du, was du für den Beikoststart brauchst und was nicht. Mit einer Amazon Baby-Wunschliste kannst du dir das Zubehör auch schenken lassen. Über diesen Link kommst du direkt zur Amazon Baby-Wunschliste. Dort legst du deine Liste in wenigen Schritten an.
Welche Vorteile hat eine Babywunschliste bei Amazon?
- Du kannst eine persönliche Wunschliste für dein Baby anlegen.
- Du kannst die Liste mit anderen teilen, zum Beispiel zur Geburt, zum Geburtstag oder zu Weihnachten. So bekommt dein Baby nur Geschenke, die ihr wirklich braucht.
Meine Erfahrung mit Babywunschlisten
Ich finde diese Wunschlisten ideal. Allen, die nach Geschenkideen für Ida fragen, schicke ich die Liste. Omas, Opas, Familie und Freunde müssen nicht lange suchen, und gerade für Menschen ohne Kinder ist die Frage nach Babygeschenken schwer. Jeder kann ein Geschenk in seinem Budget aussuchen, und nichts wird doppelt geschenkt. Das schont den Geldbeutel und Ressourcen. Viel Spaß beim Wünschen.
Häufige Fragen zum Beikost Zubehör
Was braucht man für den Beikoststart?
Einen Hochstuhl mit Fußstütze, einen Teller oder eine Schale mit Halt, einen offenen Becher, einen Babylöffel und ein Lätzchen mit Ärmeln. Alles andere ist praktisch, aber kein Muss.
Ab wann brauche ich das Beikost Zubehör?
Sobald dein Baby beikostreif ist, meist um den 6. Monat. Besorg das Zubehör ein paar Wochen vorher, dann kannst du den Hochstuhl in Ruhe einstellen.
Brauche ich ein teures Beikost-Set?
Nein. Einzelne Teile, die zu eurem Weg passen, reichen völlig. Ein Set lohnt sich vor allem als Geschenk.
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SO ISST DEIN BABY BEIKOST
Eine Starthilfe für Eltern – mit und ohne Babybrei
- Ein 4 Wochen Plan für den Beikoststart.
- Wann, wie, wo und welche Beikost - alles was du wissen solltest.
- Was dein Baby essen darf und was nicht.
- Informationen über Nährstoffe, Kuhmilch, Eier, Gewürze und mehr.
- Babygerechte Rezepte für Brei, Baby led-weaning, Breifrei und Fingerfood.
- Angst vor dem Verschlucken.
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